Dienstag, 13. November 2007

Jetzt haben wir ein Auto!!!

Was für ein Wochenende, Portland hat uns mal wieder nicht entäuscht.

Nach einem schönen Kaffee und einen kleinen Abstecher zum Campus, ging es auch schon zur Autovermeitung und los. Wir hatten Grosses vor, nähmlich ein Auto zu kaufen, den Dirk nowitzki anfeuern und viel viel Party nachholen.




Und das taten wir auch. In Lebanon fanden wir unser Traumauto, ein altes Polizeiauto den Police Interceptor, einen richigen Amischlitten (kurze wichtige Daten V8, 25 miles per gallon, 230 PS, 3000$, Baujahr 1997).



Nachdem wir unser erstes ziel erreicht hatten ging es weiter nach Portland, wo es nach ein paar schnellen Bierchen und ein wenig Karaoke gleich weiter Richtung downtown ging. Dort trafen sich dann 15 Deutsche aus ganz Oregon um die Tanzhallen Portland beben zu lassen.



Nach einen recht anstrengenden Morgen, wurde dann ledier das WEisswurst frühstück abgesagt und wir mussten uns mit Kaffee und Kuchen begnügen, was aber trotzdem gut war. Dann gin es weiter wir zogen ein ins Basketballstadion um ihn zu sehen, Dirk Nowitzki usneren deutschen Basketballexportschlager.




Wir erwarteten grosses von ihm wurden aber ledier entäuscht. Ich kenne mich zwar nicht so aus im Basketball aber ich denke das wenn man sich schnell und viel bewegt macht man etwas richtig. Ja, der Dirk hat das eben nicht getan, aber davon ahben wir uns die Stimmung nicht vermiessen lassen, wir schwenkten unsere Fahnen und hatten Spass bei unseren ersten Live NBA spiel. Weiter ging es wieder in die Stadt wo wir unse wieder dem alkohol und der Musik ergaben. wieder einmal wurde das Spiel gespielt wer wohl am meisten trinkt. dann hiess es nach Hause gehen.



Nach einen kurzen Stop bei Vodoo Donouts und ein wenig "Trainhopping" (Die Güterzüge fahren hier so langsam) waren wir auch schon wieder zuhause um uns auf den morgigen Kater zu freuen.

Also ich bin ja kein Fan von shopping und so aber auf unseren Rückweg hielten wir noch bei der Outletmall in Woodburn an. Nike und Addidaa schuhe für 30 $ , Marken T-shirts für 7,50 $ und und und, die Preise sind so schon albern abe rdann auch noch mit dem starken Euro, naja kurz wir haben uns sehr ausgelassen.

Endlich haben wir ein Auto was uns die Möglichkeit gibt das Land noch weiter zu erkunden freut euch schonmal auf Geschichten aus Californien, Las Vegas und eventuell Mexiko (Je nachdem was wir in der Winterpause schaffen).

Viel Spass euch allen bis bald

San Francisco and Haloween

Servus alle miteinander,

So ich war mit dem Lacrosseteam in Kalifornien. Wir machten es uns demnach im Teambus bequem, soweit das möglich war und nach 10 Stunden Fahrt und unzähligen DVD`s war es soweit, San Francisco bei Nacht. Ich muss schon sagen, auch wenn man manchmal denkt das die Amerikaner zu übermäßiger Beleuchtung neigen, es sieht schon sehr eindrucksvoll aus.




Aber da wir ja am nächsten morgen ein spiel gegen das beste Universitätsteam der Westküste hatten hieß es für uns geradeaus weiterfahren, zum Einchecken ins Hyatthotel und letztes Teammeeting. Also so lässt es sich schon leben. Whirlpool, Basketball platz und Sauna. Die wissen schon wie sie ihre Sportler verwöhnen. Am nächsten Tag auf zur Notre Dame de Namur University. Anders als wir Normalstudenten, werden die hier fürs Lacrosse spielen bezahlt. Was uns natürlich noch mehr anspornte. Nach einem zähen Kampf unterlagen wir ihnen dann doch in letzter Minute mit 11 zu 12. Aber ein guter Start für unser neues Team.

Ehrlich gesagt habe ich den größten Teil meiner Reise nach Kalifornien im Bus, auf dem Lacrossefeld oder damit verbracht meinen Teamkollegen mit ihren Deutsch- und Mathehausaufgaben zu helfen, daher hatte ich leider nicht so sehr die Möglichkeit die Stadt zu erkunden, aber das werde ich nun auf jeden Fall noch einmal tun.

Die darauf folgenden Wochen waren dann allerdings geprägt von übermäßig viel Studieren (ja Eric studiert auch) und Training. Ebenso viel Zeit haben wir damit verbracht nach einem Auto zu suchen, allerdings noch recht erfolglos. Nachdem wir jetzt schon einige Gefährte gesehen haben sind unsere Erwartungen allerdings recht weit gesunken. Wir wollen uns jetzt dann doch erstmal auf die Basisaustattung wie Bremsen, Reifen, Lenkung und Motor konzentrieren. Ich weiß in diesen Zeiten sollte man nun wirklich auf Spritverbrauch achten, aber ich hätte nun wirklich gerne so einen original Amischlitten




Letzte Woche war dann auch Haloween wo hier anscheinend alle einen Schalter in ihren Kopf betätigen und von normal auf geistig verwirrt schalten. Jemand definierte Haloween folgendermaßen zu mir: „Stell die einen Tag vor an dem deine wildesten Frauenfantasien wahr werden, von der Krankenschwester, über Baywatch bis hin zur Polizistin in Spitze.“ Nach einer solchen Ansage ist man natürlich sehr gespannt und ja er hatte Recht, die wildesten Fantasien, aber auch Alpträume waren auf der Straße.

Aber man muss schon sagen es war sehr lustig. Ja wir Deutschen haben uns dann auch ein paar spärliche Kostüme zu Recht gemacht und uns ins Nachtleben gestürzt. Ich finde meinen Kostumwettbewerb hat das Jamaikanische Bobteam gewonnen, was sehr geil gemacht war.

Dieses Wochenende standen dann noch die Oregon Fall Classics an. 12 Lacrosseteams und ein Gewinner. Für das Turnier wurde dann unser Team in zwei gleich starke Teams unterteilt Team weiß und Team schwarz (nicht die Hautfarben der Spieler). Nach einen langen Tag kam es dann zum Showdown zwischen Oregon white und Simon fraser Lacrosse (Kanadier). Man oh man die Amerikaner können die Kanadier aber auch wirklich nicht leiden. Jedem den ich darauf ansprach antwortete mir dem Satz „I hate f*cking canadiens“ das ist kein Spass, es ist wirklich so. Ich muss dazu auch gestehen Kanadier haben eine Art auf dem Feld die alles andere als Fairplay bedeutet. Na ja kurz und knapp wir haben das Spiel dann in der Verlängerung gewonnen. (es ist immer schön im Gewinnerteam zu sein, wie in Stuttgart).

Nun sitze ich hier und studiere wieder um mir Zeit freizuschaufeln für das nächste Wochenende in Portland. Wir werden nämlich dem Dirk Nowitzki, unseren deutschen Basketballbotschafter einen Besuch abstatten, wenn er uns sein Team, die Dallas Maveriks gegen die Portland Trail Blazers spielt. Und ja wir werden usn wahrscheinlich peinlich verhalten und es ehr raushängen lassen das wir aus Deutschland sind, aber hey wir wollen auch ins Fernsehen.

Doch bevor das geschehen kann habe ich noch viel zu tun. Physik und Businessclasses wollen mich nicht zur Ruhe kommen lassen. Besonders merkwürdig ist mein nächstes Project. „Erstelle einen Businessplan für ein Extrem Martial Art Store“ oder so ähnlich. Es sind schon merkwürdige Zeiten. Na ja ich werde dafür noch ein wenig recherchieren und mir ein paar Jacky Chan und Thaiboxer Filme anschauen. Business ist schon ganz schön anstrengend (nur ein kleiner Spaß). Bis nächste Woche wenn es dann heißt Eric Heintze trifft auf Dirk Nowitzki.

Ach ja und Dennis geiler Bericht, aber ich bezweifle ja das der Osten all Sportarten dominiert. Baseball klar aber das ist ja auch kein Sport sondern eine neue Art von langer Weile. Nur ein Späßchen, weiter so und Party machen.

Ciao

Samstag, 13. Oktober 2007

Endlich was neues von aus Ericon !

Also jetzt bin hier schon meine dritte Woche an der University of Oregon und habe noch nichts berichtet. Ich schäme mich sehr, aber ich werde versuchen das mit diesem Bericht wieder gut zu machen. Also ich habe leider noch nicht so viele Bilder aber ich habe mal einige zusammengekratzt und hier hochgeladen. Ich hoffe ihr habt Spaß.

So angekommen an der University of Oregon habe ich mich begeistern lassen von den wunderschönen Campus, den hervorragenden Sportanlagen und den vielen lustigen Menschen.

Man muss sich Eugene vorstellen als eine Stadt der Gegensätze, auf der einen Seite hat man die Football Spieler und die Fraternity Jungs auf der anderen die ganzen Hippies und Alternativen. Dazwischen gibt’s nur wenig. Aber es ist witzig, hier passiert es halt schon mal das einfach ein paar nette junge Damen den ganzen Tag oben ohne auf den Campus umherlaufen, oder abends in der Bar einige Typen in pinken Glitzer 80-ziger Jahre Klamotten auf der Tanzfläche ihr bestes geben. Gleich neben Eugene auf der andern seite des Highways liegt Springfield. Und ja das soll das legendäre Simpsons springfield sein. Da Matt Croening, der die Simpsons geschaffen hat, sehr lange Zeit in Portland Oregon gelebt hat und die Simpson Charaktere alle auf realen Straßßennamen hier in Springfield aufbauen. Desweiteren ist die University of Oregon bekannt aus dem Film Animal House, einer Studentenkomödie aus den 70ziger Jahren, die es als erstes gewagt hat das amerikanische Studentleben in vollen Glanz darzustellen.

Also natürlich muss man sich hier immer im Klaren darüber sein, dass sich die meisten Studenten auf Hausparties aufhalten, da eben doch einige noch keine 21 Jahre sind oder fast niemand so alt ist.

Ok ok aber bevor wir zu solchen Sachen kommen hier erstmal die seriösen Fakten.

Ich werde diesen Term theoretische Quantenoptik, Elementar-Teilchen-Phänomene, Effective Business Writing in Cross Cultural Communication und einige Seminare besuchen. Ich habe abgelehnt hier einen Master zu machen (wobei ich mir diese Option noch ein wenig offen halte) und ich werde jede Woche überschwemmt mit Assignments (Hausaufgaben)die es in sich haben und die ich einreichen muss.
Aber davon lässt man sich als Austauschstudent den Spaß ja nicht verderben. Ich habe mich an meinen ersten Wochenende mit den anderen deutschen Austauschstudenten aus Deutschland zum Crater Lake aufgemacht, welcher der größte Vulkansee in den USA ist. Auf diesen Campingtrip war es super lustig auch wenn ich ein wenig Probleme mit den Parkrangern bekommen habe. (da gehe ich jetzt besser mal nicht näher drauf ein, außer zu sagen das die Gesetzte und ihre Hüter hier sehr fragwürdig sind.)

Die darauffolgende Woche stand dann ganz im Zeichen des Studiums. Hier fühlt man sich als Physiker so richtig wichtig, da das Physikgebäude der reine Wahnsinn ist, und ich außerdem mein eigenes Büro habe, was klasse ist da ich hier gut studieren kann und mein Lacrosse-quipment gut zwischenlagern kann.

Wo wir auch schon beim Lacrosse sind.
Wie einige von euch bereits wissen habe ich es nach viertägigen Tryouts ins Team geschafft. Und werde die kommende Saison unter Flagge der Oregon Ducks mit der Nummer 58 (5:=E und 8:=H, wie kreativ) spielen. Das Level hier ist sehr hoch, aber man lernt unglaublich viel dabei, das isst halt eines der besten Teams an der Westküste. Sport wird hier im Allgemeinen sehr hoch gehalten besonders American Football. Die stecken da ein ganze menge Geld rein. Das liegt daran das die University of Oregon Der Gründungsort des Nike Imperiums ist. Davon profitiert die Universität natürlich ungemein. Gerade dieses Jahr hat Nike mal wider 100 millionen dollar gespendet, diesmal an das Basketballteam damit diese sich eine neue Halle bauen können. (hoffentlich fällt das auch mal den Lacrossespielern zu gute). Natürlich schneidet das eine tiefe Kluft zwischen Sportler und Akademiker die um jeden Cent kämpfen müssen. Da maskotchen der Universität hier ist natürlich Donald Duck und um die freitickets für Studenten zu bekommen muss man sich Montagsmorgens schon sehr früh anstellen udn viel Zeit mitbringen wie ihr sehen könnt.

Also neben all den akademischen Hürden und den sportlichen Aktivitäten stelle ich mich natürlich auch mutig der Party gemeinde. Wobei auch das eine neue Situation für mich darstellt, da ich aufgrund meiner 22 Jahre einer der wenigen bin der bei Parties keine Angst haben muss wenn die Polizei zur Tür hereinkommt (Was hier häufig passiert bei den unzähligen Hausparties in dem Studentenviertel). Also die Hausparties hier sind so ziemlich das was man aus Filmen kennt, rote Plastikbecher, viele Trinkspiele mit Tischtennisbällen und Livebands mitten im Wohnzimmer. Gut das meine Wohnung weit oben auf den Hügel ist wo ich auch mal Abstand vom Studentenpack nehmen kann. Das einzige was mich stört aber auch gleichzeitig fit hält ist der immense Höhenunterschied den ich mit meinen eingängigen gelben 20 Dollar Fahrrad überwinden muss. Aber es ist eine schöne Wohnung die ich mir mit zwei anderen Austauschstudenten aus Deutschland teile. (Ach ja das Stadion das ihr im Hintergrund seht gehört übrigens der Universität, also Geld ahben die schon) Der Hügel ist eine wunderschöne Parkanlage, wo man sich immer wie im Urlaub fühlt also kommt vorbei und besucht mich.

Ich bin gespannt wie es so weiter geht nächstes Wochenende heißt es erstmal Californien für mich (Yeah baby!!), wo ich meine ersten Spiele gegen Notre Dame de Namur und Sonoma University bestreiten werde. Das wird sicherlich witzig. Ich werde mein bestes geben um euch weiterhin auf dem Laufenden zu halten. Also bleibt alle sauber und bis bald. Trotz all der Erfahrungen und dem Spaß den ich hier habe, freue ich mich schon wieder aufs schöne Deutschland, auf Familie, Freunde und Kultur.

Sonntag, 23. September 2007

Camping und Krabben

Servus, so also hier dder lang erwartete zweite Teil meiner ersten Tage in "Ericon". Lasst mich kurz einmal überlegen wo ich stehen geblieben war. Ah ja genau, also nach einen Besuch an den berühmten Klamath Falls stand als nächstes der Campingtrip in Newport am pazifischen Ozean an. Um dort hinzu gelangen beluden wir unsere 4 Govermentvans und machten uns auf den Weg.


Auf dieser Fahrt machten wir auch dann gleich die Erfahrung wie schnelllebig das Wetter an der Küste von oregon sein kann. Denn nachdem wir drei Stunden lang im schönsten Sonnenschein utnerwegs waren, tat sich kurz vor der Küste ein gigantische Nebelwand auf die jeglichen Sonnenstrahlen den Zugang zu meiner doch so blassen Haut verweigerte. Kurz es wurde kalt und nebelig.
Nichts desto zogen wir im Camp ein, welches auch Yurten zur Übernachtung anbot, welche allerdings nicht mehr viel mit ihren mongolischen Vorgängern gemeinsam hatten.
Während andere einkaufen fuhren um alkoholische Lustigmacher zu organisieren, entschieden Jörg und ich das wir lustig genug sind und unbedingt in den Pazifik eintauchen wollen. Gesagt getan, ab gings über den weiten Sandstrand in die fluten des mächtigen Ozeans. Leider mussten wir realisieren das der Pazifik sehr kalt ist (ungefähr 11 °) und uns nach kurzer Zei wieder zurückziehen. am selbigen Abend wurde dann auch noch ein Lagerfeuer entflammt udn ein wenig Lustigmacher konsumiert.



Am darauf folgenden Tag sind wir zum Krabbenfischen gefahren. Das war mal was anderes im schwachmotorisierten Boot Krabben zu fangen.

Und jetzt kam es wir mussten diese Krabben aushöhlen und kochen damit wir sie am Abend verspeisen konnten. Ja Leute ihr habt richtig gehört Eric hat etwas aus dem Meer gegessen. Es war ok auch wenn ich sagen muss das ich es niocht gerade umwerfend fand, Krabben zu knacken und danach das Fleisch rauszupulen.



Zurück in Portland stand dann noch einmal dick Essen gehen und ein Clubbesuch in Portland an wo wir haben richtig krachen lassen. Und am nächsten Morgen, nach Tränen des Abschieds war es dann soweit, in die Vans udn ab zu unseren Unis. Ab nach Eugene.